MEDIATION

Konfliktlösung mit System

Trennung- & Scheidungsmediation

Als außergerichtliches Verfahren zur Konfliktlösung wird Mediation vermehrt bei Trennungen und Scheidungen zum Einsatz gebracht.

Ob Vermögensauftreilung, Obsorge oder Wohnsituation, viele Themen können im Zuge des Mediationsprozesses besprochen und gelöst werden. Da eine  Mediation immer in die Zukunft gerichtet geleitet wird, ist der Prozess der Lösungsfindung besonders effektiv. Zudem haben die Kund:innen (Mediand:innen) 100% Einfluss auf das Ergebniss und sind somit keinem Urteil einer höheren Instanz – ohne eigenen Einfluss – unterworfen.

Und trotzdem können Mediationsvereinbarungen rechtssicher errichtet werden, mit der Mediationsvereinbarung wird die Scheidung im letzten Schritt vor Gericht durch Richter:innen vollzogen.

Besonderes Vertrauen in die Mediator:innen ermöglicht das Zivilrechts-Mediations-Gesetz, welches „eingetragene Mediator:innen“ an die Verschwiegenheit zum Inhalt einer Mediation verpflichtet. Die Eintragung in die Liste des Bundesministerium für Justiz ist somit ein Zeichen der Qualität und Sicherheit.

Bild: Paar - zwei Männer abgewandt von sich.

Weil es uns alle betrifft!

Die schwere Last die mit dem Ende einer partnerschaftlichen Gemeinschaft in einher geht, betrifft uns alle. Ob nun Trennung in „Eingetragener Partnerschaft“, „Ehe“ oder „Beziehung“, auch spielt unser Geschlecht und unsere Orientierung hierbei kaum eine Rolle. Mediation ermöglicht es uns individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen individuellen Situation der Mediand:innen einzugehen und diese beim Prozess der individuellen Lösungsfindung strukturiert zu unterstützen.

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Ist es eine Frage der Schuld?

Immer wieder wird die Frage der Schuld in Trennungsprozessen laut und genau hierbei unterscheidet sich „Trennungs- & Scheidungsmediation“ von klassischen Gerichtsverfahren. Im außergerichtlichen Lösungsprozess beschäftigen sich die Mediator:innen gemeinsam mit den Mediand:innen vorwigend zukunftsorientiert und – im gegensatz zu Familientherapie – nicht vergangenheitsgerichtet.

Darum wird in Mediationen die Frage der Schuld zumeist ausgeklammert und nur der Kränkung an passender Stelle Platz gelassen.

Die neutrale und allparteiliche Haltung der Mediator:innen fördert den strukturierten Prozess der ergebnissoffenen Lösungsfindung – der einzelen Themen.